DIE SCHAWESTOS
1989:
Die Idee für eine reine Schalmeiengruppe aus Frauen entstand ganz spontan und zwar bei einem Glas Wein auf dem Narrentreffen in Laufenburg. Fünf Mütter waren sich schnell einig: Das machen wir!
Der Start war allerdings alles andere als einfach. Instrumente aus der ehemaligen DDR zu bekommen, war zunächst kaum möglich. Doch nach der Wiedervereinigung am 03.10.1990 ging plötzlich alles ganz schnell: Instrumente wurden organisiert,
neue Mitglieder begeistert – und die Gruppe nahm richtig Fahrt auf.
1991:
Mit inzwischen 19 Frauen wurde der Verein „SchaWeSto – Schalmeien Weibsen Stockach“ offiziell gegründet. Unseren Namen trugen wir zum ersten Mal am 01.05.1991 bei unserem ersten – noch inoffiziellen – Auftritt auf dem Herbstfest der Zimmereigilde Stockach nach außen.
1993:
Ab diesem Zeitpunkt waren wir fest etabliert. Mit einer offiziellen Satzung und einer gewählten Vorstandschaft starteten wir richtig durch und wurden schnell zu einem festen Bestandteil verschiedenster Veranstaltungen.
Von regionalen Festen bis hin zu besonderen Highlights wie unserem Auftritt im Disneyland Paris, bei dem wir die große Disney-Parade anführen durften – wir stehen bis heute für Energie, Zusammenhalt und jede Menge Spaß an der Musik.
Die Schalmei im
Wandel der Zeit:
Antike Ursprünge:
Bereits im 3. Jahrtausend v. Chr. tauchen erste Darstellungen von
Schalmei-ähnlichen Instrumenten im
alten Ägypten auf.
Einsatz und Bedeutung:
Mit ihrem durchdringenden, markanten Klang wurde die Schalmei früh bei Festen, aber auch bei militärischen Anlässen eingesetzt.
Verbreitung in Europa:
Im Mittelalter, etwa ab dem
12. Jahrhundert, fand das Instrument im Zuge der Kreuzzüge seinen Weg nach
Europa und verbreitete sich dort zunehmend.
Weiterentwicklung:
Im 20. Jahrhundert entstand die
neuzeitliche Schalmei. Ab 1913 bildeten sich die ersten Schalmeienkapellen, bevor das Instrument in den 1950er Jahren
insbesondere in der DDR ein starkes
Revival erlebte.
Namensherkunft:
Die moderne Form ist nach ihrem Erfinder Max B. Martin benannt und auch unter den Bezeichnungen Martinshorn oder Martinstrompete bekannt.
So klingt Schawesto:
Einordnung:
Die Schalmei gehört zu den
Doppelrohrblattinstrumenten und wird aus Metall gefertigt.
Aufbau:
Sie besteht aus acht Röhren, die jeweils als Schalltrichter fungieren. Jeder dieser Trichter erzeugt einen eigenen Ton.
Tonumfang:
Die Schalmei umfasst
acht Töne entsprechend einer Oktave in der Tonart C-Dur.
Stimmen:
Durch unterschiedlich gestimmte
Instrumente entsteht ein
mehrstimmiges Klangbild:
Sopran: hohe Töne
Alt: mittlere Lage
Bariton: tiefe Töne
Akkord: tiefe 3 Klang Töne
Begleitung:
Ergänzt wird das Zusammenspiel durch unseren Rhythmus.
Musikrichtungen:
Die moderne Schalmei ist vielseitig
einsetzbar und reicht von traditioneller Volksmusik bis hin zu aktuellen Rock- und Popklängen.
Das macht die
Schalmei einzigartig:
Tradition & Moderne:
Ein Instrument mit Geschichte, das heute aktuelle Songs neu interpretiert.
Besonderheit:
Ein unverwechselbarer Klang, der bis
heute begeistert und nichts von seiner Wirkung verloren hat.
Teamwork:
Die verschiedenen Stimmen greifen
ineinander, endet der Tonumfang der
einen, übernimmt nahtlos die nächste.
Frauenpower

1. Stimme
Unsere 1. Stimme ist das Herz unserer Schalmeien-Musikgruppe. Sie trägt die Melodie, gibt den Ton an und hält das Lied zusammen. Ohne sie fehlt die Richtung - mit ihr entsteht die Musik, die verbindet!

2. Stimme
Unsere 2. Stimme - stark, klangvoll, unverzichtbar! Die 2. Stimme sorgt für Tiefe, Gefühl und Zusammenhalt. Sie ergänzt die Melodie, trägt den Rhythmus und macht unseren Sound erst komplett.

Rhythmus
Unser Rhythmus ist kein einzelner Takt, sondern ein lebendiger Puls, der das Lied nicht nur zusammenhält sondern auch das Tempo vorgibt. Ob große Trommel oder Schlagzeug, wir tragen die Stimmen und sorgen für ordentlich Power.

Akkord
Unser Akkord sorgt für Harmonie und Fülle. Der Klang verbindet Melodie, Gegenstimmen und Rhythmus zu einem geschlossenen musikalischen Werk und gibt der Musik zusätzliche Tiefe und Stabilität.

Bariton
Unser Bariton ist die erdende Basis unserer Lieder. Der tiefe Ton gibt dem Rhythmus den bestimmten groove und verbindet Schlagzeug und Trommel mit der Melodie.
